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Mads TimmermannHautpflege-Spezialist
Sonnenschutz

Mineralischer Sonnenschutz

Auch genannt: Physikalischer Sonnenschutz, Anorganischer Sonnenschutz

Mineralischer Sonnenschutz bedeutet Sonnenschutz, der anorganische UV-Filter verwendet, hauptsächlich Zinkoxid und Titandioxid, um die Haut vor ultravioletter Strahlung zu schützen.

Kurz gefasst

  • Häufige mineralische Filter sind Zinkoxid und Titandioxid.
  • Mineralisch bedeutet nicht automatisch nicht-verstopfend, unsichtbar oder besser für jeden Hauttyp.
  • Breitband-SPF 30+ und eine tragbare Textur spielen eine größere Rolle als die Filterkategorie allein.
  • Spray- oder loses Puder-SPF mit Mineralfiltern verdient mehr Vorsicht, weil Inhalation sich von der Anwendung auf der Haut unterscheidet.
Auf dieser Seite

Die kurze Antwort

Mineralischer Sonnenschutz bedeutet Sonnenschutz, der anorganische UV-Filter verwendet - hauptsächlich Zinkoxid, Titandioxid oder beides.

Du siehst ihn vielleicht auch als physikalischen Sonnenschutz bezeichnet. Der Name ist vertraut, aber lies nicht zu viel hinein. Moderne Mineralfilter schützen durch mehr als einfache spiegelartige Reflexion.

Wie du den Begriff verwendest

Eine Übersicht zu anorganischen UV-Filtern[1] beschreibt Zinkoxid und Titandioxid als die wichtigsten anorganischen Sonnenschutzfilter. Sie merkt auch einen nützlichen Unterschied an: Zinkoxid hat eine breite UVA-UVB-Absorption, während Titandioxid stärker beim UVB-Schutz ist.

Auf einem Etikett sagt dir "mineralischer Sonnenschutz", zu welcher Filterfamilie das Produkt gehört.

Es sagt dir nicht:

  • ob die Textur leicht ist
  • ob es einen weißen Film hinterlässt
  • ob es sich abrollt
  • ob es zu Akne neigender Haut passt
  • ob du genug auftragen wirst

Für die eigentliche Sonnenschutzwahl sagt die American Academy of Dermatology, dass du auf Breitbandschutz, SPF 30 oder höher und Wasserfestigkeit beim Schwitzen oder Schwimmen achten solltest[2]. Diese Grundlagen zählen, bevor es um die Mineralisch-gegen-Chemisch-Debatte geht.

Mads' praktische Sicht

Mineralischer Sonnenschutz kann ein guter Ausgangspunkt sein, wenn deine Haut empfindlich, zu Rötungen neigend oder leicht durch SPF gereizt ist.

Aber die fertige Formel gewinnt trotzdem. Ein kreidiger mineralischer Sonnenschutz, den du meidest, ist schlechter als ein angenehmer Sonnenschutz, den du richtig trägst. Wenn du zu Akne neigende Haut hast, lies den vollständigen Leitfaden zu mineralischem Sonnenschutz und Akne, bevor du ein Wort auf dem Etikett wie eine Garantie behandelst.

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Häufige Fragen

Ist mineralischer Sonnenschutz dasselbe wie physikalischer Sonnenschutz?

Meist ja in der alltäglichen Hautpflegesprache. Mineralischer Sonnenschutz, physikalischer Sonnenschutz und anorganischer Sonnenschutz beziehen sich meist auf Formeln mit Zinkoxid, Titandioxid oder beidem.

Ist mineralischer Sonnenschutz besser für zu Akne neigende Haut?

Es kann sein, besonders wenn andere Sonnenschutzmittel brennen, aber mineralischer Sonnenschutz kann sich je nach kompletter Formel trotzdem schwer oder verstopfend anfühlen.

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Quellen

  1. Schneider SL, Lim HW. A review of inorganic UV filters zinc oxide and titanium dioxide. Photodermatol Photoimmunol Photomed. 2019;35(6):442-446. - PMID 30444533
  2. American Academy of Dermatology Association. How to decode sunscreen labels. - AAD