Exfoliation
Auch genannt: Hautexfoliation, Chemische Exfoliation, Physikalische Exfoliation
Exfoliation bedeutet, angesammelte abgestorbene Zellen von der Hautoberfläche oder aus verstopften Follikeln zu entfernen oder zu lösen. Chemische Exfolianten passen meist besser zu Problemhaut als harte Peelings.
Kurz gefasst
- AHA-Exfolianten wirken vor allem auf Oberflächenstruktur und Trockenheit.
- BHA-Exfolianten wie Salicylsäure sind öllöslich und besser für verstopfte Poren.
- Mehr Exfoliation ist nicht besser, wenn deine Haut brennt, schuppt oder sich gespannt anfühlt.
- Feuchtigkeitscreme und SPF spielen eine größere Rolle, wenn Exfoliation in der Routine ist.
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Die kurze Antwort
Exfoliation bedeutet, angesammelte abgestorbene Hautzellen zu lösen oder zu entfernen. Sie kann bei rauer Struktur, verstopften Poren, Mitessern und manchen Knötchen am Körper helfen, wenn die Ingredienz zum Problem passt.
Sie kann dir auch die Woche ruinieren, wenn du dein Gesicht wie eine Bratpfanne behandelst.
Chemische vs. physikalische Exfoliation
Chemische Exfoliation nutzt Säuren oder ähnliche Ingredienzen, um klebrige Zellbindungen zu lösen. Salicylsäure ist öllöslich, weshalb eine Übersicht zu Salicylsäure[1] sie als nützlich in öligen, follikelfokussierten Situationen wie Akne und Komedonen beschreibt.
AHA-Exfolianten wie Milchsäure und Glykolsäure wirken stärker auf Oberflächenstruktur und Fahlheit. Eine Studie zu Milchsäure[2] fand epidermale und dermale Veränderungen bei topischer Milchsäure, was erklärt, warum sie in Produkten für Struktur und trockene Haut auftaucht.
Polyhydroxysäuren wie Gluconolactone liegen in der milder wirkenden Spur der Oberflächenglättung. Sie können nützlich sein, wenn das Ziel fahle, raue Struktur statt öliger, verstopfter Poren ist.
Physikalische Exfoliation nutzt Peelings, Bürsten, Handschuhe oder Reibung. Das kann befriedigend sein. Es kann aber auch zu grob sein für empfindliche Haut, entzündete Akne oder eine Barriere, die dich bereits anschreit.
Was du mit dem Begriff anfangen solltest
Wähle den Exfolianten nach der Aufgabe:
- verstopfte Poren oder Mitesser: BHA
- trockene, raue Struktur: mildes AHA oder Urea
- Keratosis pilaris: Milchsäure, Urea oder Salicylsäure
- brennende oder stechende Haut: Exfoliation pausieren
Das Ziel ist glattere, ruhigere Haut. Wenn Exfoliation deine Feuchtigkeitscreme zum Brennen bringt, verlangt dein Gesicht nicht nach einer stärkeren Säure. Es verlangt nach weniger Ideen.
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Häufige Fragen
Wie oft sollte ich exfolieren?
Den meisten Gesichtern tut es besser, mit 1 bis 3 Abenden pro Woche zu beginnen. Fettige, verstopfte Haut verträgt vielleicht mehr; empfindliche oder trockene Haut braucht vielleicht weniger.
Ist chemische Exfoliation besser als Peelings?
Bei Akne, Mitessern und Keratosis pilaris sind chemische Exfolianten meist gezielter. Peelings wirken vor allem an der Oberfläche und können leicht reizen.
