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Mads TimmermannHautpflege-Spezialist
Inhaltsstoff-Sprache

Emollient

Auch genannt: Hautglättende Ingredienz

Ein Emollient ist eine feuchtigkeitsspendende Ingredienz, die die Hautoberfläche weich macht und glättet, indem sie winzige Lücken zwischen trockenen Hautzellen auffüllt. Öle, Ester, Fettalkohole und Silikone wirken oft so.

Kurz gefasst

  • Emollients mildern Rauheit und verbessern Gleitfähigkeit, Geschmeidigkeit und Hautgefühl.
  • Squalan, Dimethicon, Ester, Öle und Fettalkohole können als Emollients wirken.
  • Zu Akne neigende Haut kann Emollients trotzdem nutzen, wenn die Textur leicht ist.
Auf dieser Seite

Die kurze Antwort

Ein Emollient sorgt dafür, dass sich die Haut weicher, glatter und weniger rau anfühlt.

Es tut dies, indem es hilft, die winzigen unebenen Zwischenräume zwischen trockenen Hautzellen aufzufüllen. Nicht auf eine Art Dauerbaustelle. Eher wie das Einölen eines trockenen Holztisches, damit er nicht mehr an allem hängen bleibt.

Was Emollients in einer Formulierung tun

DermNet beschreibt Emollients als zentrale Bestandteile von Feuchtigkeitscremes, die helfen, trockene Haut zu lindern und den Komfort zu verbessern[1]. In alltäglicher Gesichtspflege-Sprache sind Emollients oft für den eleganten Teil einer Creme verantwortlich:

  • Gleitfähigkeit
  • Geschmeidigkeit
  • weniger raues Gefühl
  • weniger Spannungsgefühl nach der Reinigung
  • ein angenehmerer barriereunterstützender Schritt

Beispiele sind Squalan, Dimethicon, Caprylic/Capric Triglyceride, Dibutyl Adipate, viele Ester, manche Öle und Fettalkohole wie Cetearyl Alcohol.

Warum Emollients zu Unrecht beschuldigt werden

Menschen mit verstopften Poren werden oft nervös bei allem, was sich reichhaltig anfühlt.

Ich verstehe das. Wenn dir eine schwere Creme einmal Knötchen beschert hat, kann das Wort "Emollient" verdächtig zu klingen beginnen.

Aber Emollient bedeutet nicht automatisch porenverstopfend. Eine Übersicht zu Feuchtigkeitscremes[2] unterteilt feuchtigkeitsspendende Mechanismen in Humektanten, Emollients und Okklusive. Das ist wichtig, weil Formulierungen leichte Emollients, reichhaltige Emollients oder Mischungen verwenden können, die sich auf der Haut sehr unterschiedlich verhalten.

Die gesamte Formulierung zählt.

Das praktische Fazit

Wenn deine Haut trocken, empfindlich oder gereizt ist, sind Emollients meist hilfreich. Wenn deine Haut fettig oder zu Akne neigend ist, brauchst du vielleicht trotzdem Emollients - du bevorzugst dann einfach leichtere Texturen.

Das Ziel ist nicht, Geschmeidigkeit zu vermeiden. Das Ziel ist, eine Geschmeidigkeit zu finden, die deine Haut jeden Tag nutzt, ohne sich zu beschweren.

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Häufige Fragen

Was sind Beispiele für Emollients?

Squalan, Caprylic/Capric Triglyceride, viele Pflanzenöle, Fettalkohole, Ester und Dimethicon können alle zu einem emollienten Hautgefühl beitragen.

Sind Emollients dasselbe wie Feuchtigkeitscremes?

Nicht ganz. Eine Feuchtigkeitscreme ist die gesamte Formulierung. Emollients sind eine Art von Ingredienz in vielen Feuchtigkeitscremes.

Kann zu Akne neigende Haut Emollients verwenden?

Ja, oft. Zu Akne neigende Haut bevorzugt vielleicht leichtere Emollients und ausgewogene Formulierungen, muss aber nicht jede weichmachende Ingredienz meiden.

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Quellen

  1. DermNet. Emollients and moisturisers. - DermNet
  2. Sethi A, Kaur T, Malhotra SK, Gambhir ML. Moisturizers: The slippery road. Indian J Dermatol. 2016;61(3):279-287. - PMID 27293248